Seilwindenlehrgang in Neuses an der Weinstraße ein voller Erfolg

Der Seilwindenlehrgang, organisiert von der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Hassberge in Kooperation mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), am 23.05.2024 in Neuses Weinstraße, war ein voller Erfolg für die teilnehmenden Waldbesitzer. In dem Lehrgang wurden den Teilnehmern wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Seilwinden vermittelt, um sicher und effektiv im Wald arbeiten zu können.

Die Teilnehmer waren begeistert von den praxisnahen Übungen und dem fachkundigen Personal. Sie konnten ihre Fertigkeiten im Einsatz mit der Seilwinde verbessern und lernten, diese Geräte sicher und verantwortungsbewusst zu verwenden.

Dank der gelungenen Organisation und der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der FBG-Hassberge und der SVLFG konnten die Waldbesitzer ihr Wissen erweitern und ihre Arbeit im Wald professionalisieren. Der Seilwindenlehrgang war somit ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und zur Sicherheit im Wald.

Jahresfahrt 18.April 2024

Die FBG-Haßberge w.V. startete am Morgen des 18.April 2024, mit interessierten Mitgliedern, ihre Bus-Reise von Hofheim aus in die Welt der exklusiven Veredelung von Werthölzer.

Die Fahrt führte nach Karlstadt a. Main, in das Furnierwerk Fritz Kohl.

Das Unternehmen Fritz Kohl stellt seit über 70 Jahren Furniere in höchster Qualität, für einen internationalen Kundenstamm her. Der Familienbetrieb konzentriert sich traditionell auf die exklusive Produktionsqualität von Furnieren handverlesener Stämme aus der ganzen Welt aber auch aus unseren regionalen Werthölzern.

Während unserer Führung in zwei Gruppen erhielten wir einen Eindruck über die Produktion vom Einkauf der Stämme, bis zum endgültigen hochexklusiven Produkt.Auch die Nachhaltigkeit spielt bei der Produktion sowie der Restholzverwertung eine sehr große Rolle. Das Unternehmen legt sehr großen Wert auf Unabhängigkeit von Energieversorgern und baut diese Selbstständigkeit stetig aus. Im Jahre 2018 gründete das Unternehmen die Tochterfirma „Fritz Kohl Concept GmbH“. Hier dreht sich alles um grenzenlose Designs für Automobilindustrie, Luxushotels sowie Yachten und Privatflugzeuge. Der Höhepunkt und das Ende der Führung endete im Showroom mit exklusivsten Exponaten der Furnierkunst. Nach dieser interessanten und aber auch anstrengenden Exkursion durch die Welt der Furniere, stärkten wir uns beim Mittagessen im Restaurant Fehmelbauer in Karstadt, bevor unsere Reise uns in das AELF Revier Arnstein nach Kist führte.Dort empfing uns der Revierleiter Lukas Schmidt. Er erörterte unseren Mitgliedern die Problematik der Buchentrockenschäden. Außerdem präsentierte Herr Schmidt die Maßnahme des AELF, in mit der Fledermausforschungsgruppe der Uni Würzburg über die gezielte Ansiedlung von Fledermäusen und führte uns zudem in die durch Wiedervernässung und Renaturierung entstandenen Moorflächen. Am späten Nachmittag traten wir unsere Heimreise, mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Informationen rund um unsere Unterfränkischen Wälder und Holz an.            

                            

Ausbildungsmesse "Ballhaus" in Hofheim

In der Diskothek „Ballhaus“ in Hofheim fand am 19.10.2023, ein vom Regionalmanagement des Landratsamtes Haßberge ausgerichtetes „Berufsorientiertes Speed-Dating“ statt.

Unsere FBG Haßberge w.V. war zusammen mit dem Universitätsforstamt Sailershausen auf einem Messestand vertreten. Da die Jugendlichen sich sehr an den Berufen rund um Forst interessierten, war der Messestand der FBG während der gesamten Zeit voll ausgebucht. Vor allem die Nachhaltigkeit, der Klimaschutz und Waldumbau waren ein wichtiges Thema, das von den Schülern mit großem Interesse begleitet wurde. Die Teilnahme an der Veranstaltung war ein voller Erfolg und Frau Ulrich ist sich sicher, einige Praktikanten und Praktikantinnen für diese Berufssparte begeistern zu haben.

Vielen Dank auch an die Zusammenarbeit mit dem Universitätsforstamt, vertreten durch Herrn Bernd Hölzner.

                                                                                                                                                          (Text&Bild FBG)

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Pressemitteilung KIGA Budenzauber

 

Zurück zu den Wurzeln!

Dieser Spruch ist wohl wörtlich zu nehmen, denn die Kindergarten-Gruppen der Kita Budenzauber hatten dieses Jahr wieder ihre Waldtage mit Förster Marcel Waffler von der Forstbetriebsgemeinschaft Haßberge. Jede Gruppe hatte jeweils 3 Tage zur Verfügung, an denen sie die verschiedensten Sachen zum Thema Wald und Waldtiere lernen konnten. Von der Spurensuche und identifizieren, von welchem Tier sie stammen, über die Erkundung geheimnisvoller Tipis im Wald, bishin zur Veranschaulichung mit echtem Fuchs-, Waschbär- und Wildschweinfell! So manch einer hat sich vielleicht sogar getraut, auf einen Jägerstand zu klettern... Gerade in Zeiten, in denen die Medien und Schnelllebigkeit leider die Überhand gewinnen, ist es wichtig, die Kinder etwas zurück zum „Natürlichen“ zu führen und ihnen das Ursprünglichste überhaupt zu zeigen, die Natur. Vielen Dank an Marcel Waffler und die fbg Haßberge für die schöne Zeit und das motivierte Engagement!

Mitgliederfahrt zum „Großen Bayerischen Waldtag am 25.06.2023 nach Kelheim"

Wir freuen uns, dass unserer Einladung zum „Großen Bayerischen Waldtag 2023“ in Kelheim, viele interessierte FBG-Mitglieder gefolgt sind. Die Abfahrt mit dem Bus war in den frühen Sonntagmorgenstunden ab Hofheim und Knetzgau, damit wir zum Forstpolitischem Festakt mit der Unterzeichnung des Waldpaktes rechtzeitig in Kelheim am Volksfestplatz ankamen. Hier erwarteten unsere Mitglieder reservierte Sitzplätze, rechterhand vor der Bühne, sowie eine zünftige Brotzeit im Festzelt. Aus kürzester Entfernung konnten unsere Reisegäste die Reden von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Waldministerin Michaela Kaniber (beide CSU), Josef Ziegler (Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes), Günther Felßner (Präsident des Bayerischen Bauernverbandes) und Vielen mehr erleben.

Als krönenden Abschluss des Festaktes, wurde der Waldpakt für Bayern erneut unterzeichnet.  Der Pakt schaffe die richtige Balance aus Schützen und Nützen der Wälder und ist ein klares Bekenntnis zu unserer Lebensart und zum Eigentum, kommentierte Söder im Anschluss. „Es ist wichtig, dass unser Wald zum Klimawald umgebaut wird, aber mit den Waldbesitzern und nicht gegen sie." Die Bayerische Staatsregierung wolle keine Stilllegung von Flächen und kein Verbot von Holzheizungen. Holz sei ein nachhaltiger und natürlicher Rohstoff. 

Gegen Mittag konnten unsere Gäste dann auch das restliche Programm zum 20-järigen Bestehen der Bayerischen Waldbauernschule Kelheim erkunden.  Zusätzlich zum Festplatzgeländer, lud auf dem Goldberg ein ca. 2 Kilometer langer Parcours durch den Schulwald mit mehr als 20 Stationen zur Erkundung ein. Zahlreiche praktische Vorführungen zur Waldbewirtschaftung und Waldpflege boten einen Einblick in die Arbeit in Wald und Forst. Zu sehen waren unter anderem Forsttechnik und Spezialmaschinen, zwei Mobilsägen, die Holz-Rückung mit Pferden und Baumkletterer. Auch kurze Fachvorträge und Hausführungen standen auf dem Programm, außerdem gab es waldpädagogische Aktionen für Kinder und Familien, Greifvogelvorführungen brachten Groß und Klein zum Staunen. Auf dem Gelände der Waldbauernschule konnte man sich an über 60 Ständen zu Wald/Forst und Holz informieren.

Damit dieser Tag in lebhafter Erinnerung bleibt, fuhren wir im Anschluss an den Großen Bayerischen Waldtag in Kelheim, zur Abendeinkehr zum Kloster Weltenburg und rundeten diesen zukunftsorientieren Waldtag mit Speis und Trank gebührend ab. Am späten Abend erreichten wir gut gestärkt und gut informiert unsere unterfränkische Heimat. 

Den Waldpakt finden Sie unter folgendem Link:

https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/news/41.html?file=files/downloads/Waldpakt2023.pdf

BMEL-Förderprogramm "Klimaangepasstes Waldmanagement" startet

Startdatum: 12.11.2022 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat am 01.November im Rahmen einer Pressemitteilung informiert, dass das "Förderprogramm Klimaangepasstes Waldmanagement" (bisher als „neue Waldprämie“ in der Diskussion) startet (siehe PM im Anhang). Die rechtsverbindliche Veröffentlichung der Förderrichtlinie im Bundesanzeiger stehe unmittelbar bevor. Die Antragstellung soll dann ebenfalls in Kürze über die Webseite www.klimaanpassung-wald.de der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) möglich sein.

Gleichzeitig hat das BMEL einige Vorabinformationen zum Antragsverfahren zusammengestellt und herausgegeben. Diese Vorabinformationen sehen Sie unten als Grafik, damit Sie sich bereits jetzt damit vertraut machen können.

Bitte beachten Sie, dass die aufgeführten Webadressen und Verlinkungen erst dann funktionieren werden, wenn das Antragsverfahren bei der FNR auch tatsächlich freigeschaltet wurde.

 Bitte richten Sie Ihre Fragen zum neuen Förderprogramm sowie zum Antragsverfahren direkt an die FNR.

Die FNR ist in diesen Angelegenheiten ab sofort unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Telefon +49 3843 6930-600 oder E-Mail: klimaanpassung-wald@fnr.de

Unter Formulare - PDF finden Sie die Richtlinien zum Antragsverfahren

(Text Bay. Waldbesitzerverband)

Holz ist ein nachhaltiger und enorm wichtiger Rohstoff

Zur Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Richtlinie über erneuerbare Energien (RED III), die zur Folge hätte, dass der Einsatz von Waldholz für die Energiegewinnung auslaufen wird, erklärt die Bayerische Forstministerin Michaela Kaniber:

 „Wir stecken in der schlimmsten Energiekrise der europäischen Nachkriegs-Geschichte. Da macht es mich fassungslos, dass das EU-Parlament Waldholz künftig nicht mehr als erneuerbare Energie anerkennen will. Wer Holz als Rohstoff ausbremst, befindet sich in Sachen Energiesicherheit, Wirtschaft und Klimaschutz auf dem absoluten Holzweg. Wollen wir nach Kernkraft, Kohle und Gas jetzt auch noch auf Holz als Rohstoff verzichten, obwohl der nachhaltig und klimaneutral ist? Die Entscheidung des EU-Parlaments ist nicht nur eine Entscheidung gegen die Menschen, sondern auch gegen Natur und Klimaschutz.“
 
Denn es geht nicht um wertvolles Bauholz, mit dem geheizt werden soll. Sondern um Holz aus der Waldpflege oder um Schadhölzer, die für andere Zwecke kaum verwertbar sind. Wenn dieses Holz nicht energetisch genutzt werden kann, dann verrottet es im Wald. Dabei wird genau die gleiche Menge Kohlendioxid freigesetzt. Aber die Wärme muss dann woanders herkommen. Für jeden Kubikmeter Brennholz müssen mindestens 150 Liter Heizöl verbrannt werden – oder 150 Kubikmeter Erdgas. Schon das, ist schlecht fürs Klima. Wenn unsere Wälder nicht mehr gepflegt und zukunftsfähig umgebaut werden, dann ist das erst recht schlecht fürs Klima.
 
„Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, mit allem Nachdruck im Europäischen Rat dafür zu sorgen, dass diese grundfalsche Weichenstellung eliminiert wird“, so Kaniber weiter.
 
Die Ministerin fordert deshalb, dass sich die deutsche Agrarministerkonferenz, die in den nächsten Tag in Quedlinburg tagt, mit dem Thema befasst.
 
Unter folgendem Link finden Sie wertvolle und weitere Informationen der LWF zur energetischen Holzverwendung:
Video zu REDIII: 
https://www.youtube.com/watch?v=0O3Xne7lPtU 

 

Wunschwald

 

PEFC Deutschland fragt: Wie stellen sich die Deutschen ihren Wald der Zukunft vor? Seit Donnerstag, den 19. Januar, kann jeder unter www.wunschwald.com seinen persönlichen Wunsch an den Wald der Zukunft verfassen, einen Baum „pflanzen“ und so einen interaktiven „Wald der Wünsche“ wachsen lassen. Mit dem Wettbewerb, bei dem die Wünsche in den sozialen Medien geteilt und geliked werden können, will PEFC für einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald werben. Zum Abschluss der Aktion am Tag des Waldes (21. März 2017) werden die Wünsche der Deutschen an ihren Wald ausgewertet und herausragende Ideen im Rahmen eines spektakulären Medien-Kunstwerks in Berlin inszeniert.

 

 

Bayerischer Rundfunk - Unser Land

 

Fluch oder Segen? – Plötzlich Waldbesitzer

Am 6. Juli fanden im Bereich der FBG Haßberge die Dreharbeiten zu einem Beitrag für die Sendung „Unser Land“ des Bayerischen Rundfunks statt.

In Bayern gibt es ca. 2,5 Millionen ha Wald, davon sind ca. 57% Privatwald mit ca. 600.000 Waldbesitzern. Im Zuge einer Erbschaft kommt es immer wieder vor, dass jemand plötzlich Waldbesitzer wird, ohne sich vorher mit dem Thema Wald und Waldbewirtschaftung auseinander gesetzt hat. Der Beitrag zeigt wie Forstbetriebsgemeinschaften den Erben bei der Bewirtschaftung Ihrer Wälder unterstützen können. Konkret wurde im Bereich der FBG Haßberge an zwei Beispielen gezeigt wie eine Waldbewirtschaftung gemeinsam mit den Waldbesitzern aussehen kann. Zusammen mit den Förstern der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten können die Waldbesitzer umfassend beraten werden, die Bewirtschaftung der Wälder wird nachhaltig durch die Forstbetriebsgemeinschaft sichergestellt.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der BR Mediathek http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/wald-erben-100.html